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Inklusion

1. Integration leben

Die Grundschule Kirchberg ist seit 2002 Schwerpunktschule. Zurzeit besuchen 298 SchülerInnen, davon 26 mit getestem Förderbedarf, unsere Schule. (Stand: 19.5.2015). Die Integrations-/ Schwerpunktkinder werden in acht der insgesamt 16 Klassen integrativ beschult und nehmen zu einem großen Teil auch das Ganztagsangebot der Schule wahr. Unser Leitziel heißt „Integration leben“. Bei uns ist es normal, verschieden zu sein. Alle Kinder werden nach ihren Möglichkeiten, Fertigkeiten und Fähigkeiten – soweit dies machbar ist – differenziert unterrichtet.


"Integration" bedeutet pädagogisch (in gleicher Weise für Kindergarten und Schule), dass alle Kinder und Schüler (ohne Ausschluss behinderter Kinder und Jugendlicher wegen Art und/oder Schweregrad einer vorliegenden Behinderung) in Kooperation miteinander auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau nach Maßgabe ihrer momentanen Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungs- kompetenzen an und mit einem "gemeinsamen Gegenstand" (Projekt/Vorhaben/Inhalt/Thema) spielen, lernen und arbeiten.

 

Integration ist kooperative (dialogische, interaktive, kommunikative) Tätigkeit im Kollektiv (http://bidok.de,  Stand 6.05.2009).


2. Prinzipien der Integration

Oberstes Prinzip ist es so viel Integration wie möglich und so wenig Separation wie nötig durchzuführen, damit die Integrationskinderkinder Teil der Klassengemeinschaft werden und keine Randgruppe darstellen.


Das bedeutet, dass die Förderschüler sich möglichst am Klassenunterricht beteiligen oder zumindest an so vielen Elementen wie möglich. Dabei bekommen sie ggf. differenzierte Arbeitsaufträge oder zusätzliche Hilfsmittel. Offene Unterrichtsformen wie Stationenarbeit, Tages- und Wochenpläne, Lerntheken oder Projektarbeit werden vermehrt angeboten, da hierbei leichter auf jeden Schüler individuell eingegangen werden kann. Ist es in bestimmten Phasen oder auch Stunden nicht möglich, die